
SCHMERZTHERAPIE
Dr. med. univ. Renate Barker, MSc
Fachärztin für Schmerztherapie,
Anästhesiologie und Allg. Intensivmedizin,
Oberärztin im Orthopädischen Spital Speising, Wien
© Manfred Baumann, 2025
„Die Erkenntnis des Leidens ist der erste Schritt zur Befreiung.“
– Buddha
Willkommen auf meiner Website. Hier finden Sie alles über meine Leistungen und mich. Ich freue mich, wenn Sie mich kontaktieren!


Wer bin ich?
Fachärztin für Schmerztherapie, Anästhesiologie und Allg. Intensivmedizin
Oberärztin im Orthopädischen Spital Speising, Wien
Mandatarin Ärztekammer Wien, Team TS
Kurie „Angestellte Ärzte“
Co-Referentin im Referat Notfall-, Rettungs- und Katastrophenmedizin – Ärztekammer Wien
Leitende Notärztin & Oberrettungsrätin
Rotes Kreuz NÖ, Bezirksstelle Neulengbach
Bezirksärztin Rotes Kreuz NÖ, St. Pölten
Master of Science (MSc):
Donau-Universität Krems
Sozialtherapie Schwerpunkt „Sucht“
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Notarztdiplom: Ärztekammer für Wien
Welche ehrenamtliche Tätigkeiten übe ich aus?
Past Präsidentin „Schmerzinformation – Wissen macht stark!“
Initiatorin und Mitveranstalterin der „Wiener Schmerztage“ bis 2020
Auszeichnungen / Preise
2009 Gesundheitspreis der Stadt Wien
2007 Preis der Menschlichkeit (Stadt Wien)
2006 Mayrhofer- Steinbereithner – Anästhesiologie Preis 2006
1999 Dissertationspreis 1999 der ÖGARI
Was gibt es Aktuelles?
Normgewicht bzw. eine Gewichtsreduktion senken die mechanische Belastung von Gelenken und Wirbelsäule, führen nachweislich zu einer deutlichen Reduktion von Schmerzsymptomen und wirken sich positiv auf chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck aus.
Eine ärztlich koordinierte Gewichtsreduktion mit Medikamenten, z.B. der „Abnehmspritze“, unterstützen den Prozess durch zeitnahe Erfolgserlebnisse und beeinflussen das persönliche Schmerzerleben positiv. Sie ahmen u.a. bestimmte körpereigene Hormone nach, die den Appetit zügeln und das Sättigungsgefühl verlängern. Am wirksamsten sind solche Methoden, wenn sie mit einer Darmsanierung, gesunder Ernährung und Bewegung kombiniert werden. Diese langfristige Änderung der individuellen Lebensgewohnheiten während der Behandlung kann wesentlich dazu beitragen, den sogenannten Jo-Jo-Effekt hintanzuhalten.

Warum ist individuelle Schmerztherapie so wichtig?
„Alle Menschen sind gleich.“
Dies gilt als eines der wesentlichen Credos unserer Gesellschaft. Diese Gleichheit führt dazu, dass alle Patientinnen und Patienten nach gleichen Kriterien und Leitlinien behandelt werden sollen, dass bei vergleichbarer Krankheit auch die gleichen Behandlungsmaßnahmen standardisiert helfen sollen. Die tägliche Erfahrung zeigt aber, dass Menschen nicht alle gleich sind, sie haben unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen. Die individuellen Lebensgeschichten machen jeden Menschen einzigartig.
Die Berücksichtigung persönlicher Behandlungsziele ist für eine erfolgreiche Therapie chronisch schmerzkranker Menschen essenziell. Schmerz ist kein „Alles oder Nichts“-Phänomen, denn er wird in seiner Intensität abhängig von den jeweiligen individuellen Erfahrungen unterschiedlich wahrgenommen. Parallel dazu unterliegen auch die Erwartungen bzw. Hoffnungen der Patientinnen und Patienten hinsichtlich eines angestrebten Therapieverlaufes erheblichen interindividuellen Schwankungen. Dabei hat der Wunsch nach „absoluter Schmerzfreiheit“ nicht immer oberste Priorität. Viele chronisch schmerzkranke Menschen geben eine Schmerzlinderung auf ein für sie persönlich akzeptables Maß als relevantes Therapieziel als erstrebenswert an.
Durch Erfragen der „Schmerzintensität, mit der sich leben lassen könnte“, eröffnet das Arzt-Patient-Gespräch gerade bei chronischen Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten realistische Perspektiven und ermöglicht das gemeinsame Erarbeiten einer Behandlungsstrategie, deren Wirksamkeit von beiden Seiten (Arzt wie Patient) jederzeit überprüft werden kann.
Werden Sie aktiv gegen Ihren Schmerz, denn quälender Schmerz muss und darf nicht sein!
Warum sind Gewichtsoptimierung, Stressreduktion und eine gesunde Darmflora so wichtig?
In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt, vor allem sinkt der Östrogenspiegel. Dadurch verschiebt sich die Fettverteilung: Statt an Hüften und Oberschenkeln lagert sich mehr Fett im Bauchraum ein. Wenn dann noch Stress hinzukommt, steigt der Cortisolspiegel, was die Entstehung eines „Cortisolbauchs“ zusätzlich begünstigt. Dieses Bauchfett ist besonders ungünstig, weil es die inneren Organe umgibt und das Risiko für Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselprobleme erhöht.
Darmgesundheit bedeutet, dass die natürliche Bakteriengemeinschaft im Darm – das sogenannte Mikrobiom – vielfältig und im Gleichgewicht ist.
Eine gestörte Darmgesundheit mit unausgeglichenem Mikrobiom oder entzündeter Darmschleimhaut kann über sogenannte Darm-Hirn- und Darm-Immunsystem-Achsen chronische Schmerzen verstärken. Veränderungen der Darmflora fördern entzündliche Botenstoffe und beeinflussen das Nervensystem, was Schmerzempfindlichkeit und -wahrnehmung erhöht. Umgekehrt können chronische Schmerzen und Stress den Darm belasten und die Mikrobiota weiter aus dem Gleichgewicht bringen. So entsteht ein Kreislauf, in dem Darm und Schmerzgeschehen sich gegenseitig beeinflussen.
Was ist Schmerz im Wechsel der Jahreszeiten?
Bekämpfen Sie Ihren Schmerz durch eine Schmerztherapie, die sich individuell an der Dynamik Ihrer Beschwerden orientiert. Ich berate Sie gerne, wie Sie gut durch das ganze Jahr kommen:
Was ist chronischer Schmerz im Winter?
Wenn es kalt und nass wird und die Sonneneinstrahlung zurückgeht, klagen Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden besonders häufig über eine Zunahme ihrer Beschwerden.
Die Kälte meiden und sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen ist jedoch die falsche Strategie, denn ein Mangel an Bewegung fördert den Schmerz.
Bleiben Sie auf jeden Fall aktiv und in Bewegung. Achten Sie auf ausgewogene Ernährung, denn auch Übergewicht kann sich negativ auf Ihr Schmerzerleben auswirken.
Tun Sie sich bewusst etwas Gutes, denn eine positive Stimmung unterstützt die Schmerzverarbeitung.
Was ist chronischer Schmerz im Sommer?
In der warmen und heißen Jahreszeit ist der Körper besonderen Belastungen ausgesetzt: Sonneneinstrahlung und Hitze belasten Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden, mehr als Gesunde. Bereits vorbestehender Schwindel kann vermehrt und/oder verstärkt auftreten und so die Stolper- und Sturzgefahr erhöhen.
Auch kann eine Therapieumstellung notwendig sein, wenn zum Beispiel durch vermehrtes Schwitzen Schmerzpflaster nicht mehr ausreichend haften bleiben und sich vorzeitig ablösen.
Achten Sie während dieser Zeit besonders auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine leicht verdauliche Ernährung. Sportliche Aktivitäten sollten adaptiert werden und in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden.
Mit Schmerzmedikamenten auf Reisen gehen?
Ihre Reisezeit ist wertvolle Lebenszeit!
Aber: Nur, wenn Ihre Reise und Ihr Aufenthalt am Urlaubsort gut vorbereitet und auf Ihre individuellen Bedürfnisse bestmöglich abgestimmt sind, können Sie die schönsten Tage des Jahres unbeschwert genießen.
Denken Sie bitte rechtzeitig neben den empfohlenen/notwendigen Impfungen auch an Ihre individuelle Reiseapotheke. Eine mögliche Zeitverschiebung, veränderte klimatische und hygienische Bedingungen vor Ort, die rasche medizinische Versorgung im Bedarfsfall und die Möglichkeit eines Krankenrücktransportes im Notfall bedürfen einiger Planung im Voraus.
Ebenso gelten in manchen Ländern spezielle Einreisevorschriften für mitgeführte Medikamente.
Bleiben Sie mobil!
Was sind meine Leistungen?
Was kann ich für Sie tun?
Werden Sie aktiv gegen Ihren Schmerz, denn quälender Schmerz muss und darf nicht sein!
Ich kann Ihnen helfen, der Spirale aus Schmerz, Angst und oft begleitender Depression entgegenzuwirken. Das persönliche Gespräch mit Ihnen, Einfühlungsvermögen und das gemeinsame Erarbeiten von Therapiestrategien nach aktuell gültigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie der Kontakt zu anderen Fachkolleginnen und Fachkollegen und medizinischen Institutionen sind mir ein besonderes Anliegen.
Meine fachlichen Schwerpunkte sind alle Arten von langanhaltenden und chronischen Schmerzerkrankungen, wie z.B. chronische und komplizierte Rücken- und Kopfschmerzen oder Schmerzen bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und der „Schaufensterkrankheit“ (PaVK).
Bei schweren Krankheiten wie Krebs ist eine gut wirksame und rasch adaptierbare Schmerztherapie entscheidend, sie erleichtert den Alltag, fördert erholsamen Schlaf und ermöglicht mehr Beweglichkeit. Sie hilft auch seelisch, denn so bleibt mehr Kraft für soziale Kontakte und schöne Momente mit Angehörigen. Eine ganzheitliche Therapie, auch im Rahmen von Hausbesuchen, berücksichtigt Körper, Psyche und Alltag, damit das Leben trotz Krankheit so lebenswert wie möglich bleibt.

Ausgewählten akuten Schmerzzuständen, wie beispielsweise bei Gürtelrose (Herpes Zoster) und Bandscheibenvorfall kann ich mit rasch wirksamen Therapien effizient entgegenwirken.
Rufen Sie mich an!
Ich biete Ihnen medizinische Kompetenz – in der barrierefreien Ordination und im Rahmen von Hausbesuchen.
Ich nehme mir für Sie Zeit.
Ihr Schmerz ist bei mir in guten Händen.
Was ich Ihnen über meine Ordination sagen kann?
Als Fachärztin für Schmerztherapie, Anästhesiologie und Intensivmedizin biete ich Ihnen kurze Wartezeiten, eine strukturierte Terminplanung und ausreichend Zeit für eine individuelle Beratung, Untersuchung und Therapie.
Bitte beachten Sie, dass ich als Privatärztin direkt mit Ihnen verrechne, wobei Barzahlung, Bankomat und Überweisung möglich sind. Bezüglich einer möglichen Rückerstattung wenden Sie sich bitte an Ihre gesetzliche Krankenkasse oder Ihre private Zusatzversicherung.
Bei Fragen erreichen Sie mich gerne telefonisch oder per E-Mail.
Ich freue mich, Sie in meiner Ordination begrüßen zu dürfen!
Sie können Ihren Termin bis 24 Stunden im Voraus kostenfrei verschieben oder stornieren. Bei kurzfristigen Änderungen behalte ich mir im Einzelfall vor, eine Aufwandsentschädigung von EUR 120,00 zu verrechnen.
Links
Orthopädisches Spital Speising
Ärztekammer Wien: Team TS
Ärztekammer Wien: Referat für Notfall-, Rettungs- und Katastrophenmedizin
Rotes Kreuz Neulengbach
Rotes Kreuz NÖ
OENK